Suche Tagcloud Kommentare RSS
css-petals.net Design geehrt

Ja, auch von mir herzliche Glückwünsche! Die Seite ist wirklich toll. Das minimalistische Design passt auch deshalb so toll weil es hier...
- Markus
Sexy arbeiten: Sony Vaio TZ mit Ubuntu

Da kann ich nur zustimmen, ein guter Bericht. Ich habe auch schon seit einiger Zeit das Vaio VGN-TZ21VN und bin super damit zufrieden. Die Vaio +...
- Markus
Zeit Datensammelkritisch

Hey super! Danke für den Tipp. Ich schau es mir gerade mal an.
- Martin
css   hacking   web-design   23c3   politisch   web2.0   termine   deutschland   webstandards   2008   Überwachung   trends   spaß am gerät   ccc   24c3   linux   tutorials   reviews   vorträge   2007   congress   zensur   usability   persönlich   beautify the web  

Windows Vista vs. Mac OS X Leopard, Gewinner Linux

Es ist in den letzten Wochen bereits ausgiebig besprochen worden: Windows Vista ist raus und auf dem mehr oder minder freien Markt erhältlich. Und natürlich ist es ein direkter Konkurrent zu Apple's Mac OS X Leopard. Im Kampf dieser beiden Großen sollte sich der Underdog nun für seine kommende Chance bereits machen.

Je nachdem welchen Blogger/Vlogger Microsoft oder Apple mit hübschen Geschenken wohlwollend gestimmt hat, schallt es immer aus unterschiedlicher Richtung wer von wem geklaut hat. Hat Microsoft tatsächlich versucht, Apple zu imitieren und hofft so auf einen ähnlichen Erfolg? Oder hat Apple durch geschickte Industriespionage Wind davon bekommen, was für eine Killer-Applikation dort drüben in Redmond in den Laboren vor sich hin bruzzelt und schnell die wichtigsten Features kopiert, um nicht ins Abseits zu geraten?

Also ehrlich: Wer - den/die man ernst nehmen kann - glaubt denn noch ernsthaft an die Industriespionage-Ninjas, die ohne eine Spur zu hinterlassen im Firmengebäude einbrechen, mühelos alle Sicherheitsvorkehrungen überbrücken und dann mit James-Bond-artigen Gadgets die relevanten Daten klauen bzw. kopieren? Ist es nicht viel wahrscheinlicher und logischer, daß die Teams zweier großer, finanziell gut betuchter Unternehmen sich zuerst den Betriebssystem-Markt angeschaut haben, dann die modernen Benutzer beobachtet haben und daraufhin durch ein einfaches deduktives Verfahren auf die gleichen Ergebnisse gekommen sind, was für Features das nächste große Betriebssystem haben müsste?

Weder Microsoft noch Apple würden es überleben, wenn man ihnen nachweisen würde, daß der eine beim anderen gestohlen hätte. Außerdem haben es beide schlichtweg nicht nötig - Apple ist stark im Kommen und Microsoft kann immer noch auf eine große Kundenbasis bauen, die sie mit weniger edlen Monopol-Methoden in den letzten 6 Jahren gesichert haben. Manche sehen Apple bereits in der stärkeren Position und als nächstes "next evil thing". Andere argumentieren schlicht, beide seien zu arrogant, um die Notwendigkeit zu sehen, beim Anderen zu klauen.

Die beiden Kontrahenten sind jedenfalls arrogant genug, um den Kunden zwischen 130,- und 600,- Euro für ihre Betriebssysteme abzuverlangen (Preise von funktional stark eingeschränkten Versionen bis "Ultimate Edition"). Wegen der hohen Kosten weigern sich bis jetzt viele Benutzer, Vista zu erwerben - Mac OS X Leopard ist noch nicht erhältlich und kann daher noch nicht anhand seiner Verkaufszahlen analysiert werden. Diese heikle Situation auf dem Betriebssystemmarkt kann aber auch als Chance betrachtet werden: Eine Chance für den ewigen Underdog des Desktop-Systemmarkts, Linux.

Linux hat sich in den letzten Jahren bereits im Servermarkt durchgesetzt. Gründe dafür sind vielschichtig, aber kurz zusammengefasst ist Linux beim Servereinsatz schlicht sicherer, performanten, einfacher zu verwalten und transparenter für Administratoren. Leider hat es durch diesen Einsatz im professionellen Bereich aber auch ein Nerd-Image bekommen. So scheint es, als würden nur IT-Experten es einsetzen und als wäre es zu kompliziert für normale Benutzer.

Dieses Image versuchen diverse Linux-Distributionen seit langem zu widerlegen - leider bis dato mit geringem Erfolg. Dabei hat sich Linux wirklich gemausert - vom konsolenbasierten Serversystem ohne jegliche grafische Oberfläche zum stabilen Desktop-System mit riesiger Software-Auswahl und sehr guten Sicherheitsupdate-Verfahren. Man kann Linux sogar direkt testen, imdem man sich eine sog. Live-CD herunterlädt und brennt, und die dann das Starten von Linux von CD erlaubt. Und das Beste: Linux ist komplett kostenlos zu bekommen!

Man kann also sagen, daß Linux alles richtig macht. Warum also der ausbleibende große Durchbruch auf dem Desktop-Markt? Weil es viele kleine Probleme für Linux gibt: Die Hersteller von Hardware-Komponenten weigern sich teilweise vollkommen, Treiber ihrer Hardware für Linux zu entwickeln und stellen sich aber auch quer, wenn eine Gruppe Linux-Developer sie um Spezifikationen ihrer Hardware bittet, um für die Linux-Gemeinschaft diese nötigen Treiber selber zu entwickeln. Der Hardware-Markt hat diese Hersteller schlicht paranoid gemacht. Außerdem leidet Linux an der vielerorts unfreien aber nötigen Software - so z.B. darf nicht einfach der viel genutzte MP3-Codec in Linux integriert werden. Der Benutzer muss dieses nachträglich installieren und dabei dem Lizenzvertrag des Rechteinhabers zustimmen - Linux darf dies nicht einfach schon für seine Benutzer erledigen. Ähnliches gilt für verschiedene andere bekannte Software.

Es gibt Versuche, diese Probleme zu beheben oder zu umgehen. So hat das Development-Team von Linspire in ihrer neuesten Version des 'einfachsten Desktop-Linux' alle bekannten, aber unfreien Codecs bzw. Software-Tools bereits eingebaut. Für Ubuntu gibt es eine offizielle Anleitung sowie 2 kleine Tools, die das Nachinstallieren dieser Codecs bzw. Software vereinfachen. Und in den nächsten Versionen von Ubuntu sollen diese sogar bereits wie bei Linspire vorinstalliert sein.

Linspire und Ubuntu handeln sich damit beide den Zorn der Open-Source-Kreuzritter ein. Diese glauben an eine Welt ohne proprietäre Software. Fakt ist jedoch leider, daß diese aus unserem Alltagsleben am Rechner nicht mehr wegzukriegen ist. Linspire und Ubuntu folgen den Wünschen der Benutzer - und das ist wohl auch der einzige Weg, wie Linux jemals den Sprung zum bekannten Desktop-System machen kann.

Sowohl Linspire als auch Ubuntu haben kommerzielle Produkte, sind aber für den Normalbenutzer kostenfrei zu erwerben. Ihre zahlende Kundschaft sehen sie im Business-Bereich. Novell's Suse und RedHat-Linux sind ebenfalls beide kommerziell, aber nur für den Servermarkt. Auch sie werden von Endbenutzern eingesetzt - ich selbst finde sie aber für ein wahres Desktop-Linux eher zweite Wahl. Linspire und Ubuntu erkennen momentan die Zeichen der Zeit am besten und haben eine Chance auf dem Desktop-Markt. Dieses Zeitfenster wird nicht viel länger als ein Jahr offen sein - danach haben sich die meisten Benutzer mit einem der beiden großen Systeme abgefunden und haben dafür bereits viel Geld ausgegeben. Was Linspire/Freespire und Ubuntu brauchen, ist eine kritische Masse an Benutzern, die bereits sind, diesen alternativen Weg bei Betriebssystemen einzuschlagen - dann bildet sich wohlmöglich eine gute Presse-Resonanz und Linux wird zum Selbstläufer. Wenn die Linuxe aber nicht in den PR-Kampf einsteigen, dann werden sie evt. in ihrem Nischendasein auf dem Desktop-Markt verharren. Mehr Medienwirksamkeit ist das entscheidende "Tüpfelchen auf dem i". Mir schwebt grade eine Europa-weite Fernsehwerbung für Ubuntu vor... ;)

Wenn nun also bald Freunde oder Verwandte vor den Wahl stehen, 1500,- Euro für einen Mac + Betriebssystem auszugeben oder 1500,- Euro Hardware-Upgrades in den PC zu stecken, um Windows-Vista laufen lassen zu können, so hoffe ich inständig, daß ihr euch der Möglichkeit erinnert, Linspire bzw. Freespire oder Ubuntu herunter zu laden und auszuprobieren. Ihr könntet glatt feststellen, daß Linux wirklich benutzbar und schön geworden ist!

P.S.: Für die kritischen Hinterfrager - Ich selbst benutze Ubuntu während ich diesen Artikel schreibe. :)

Geschrieben am 12.02.2007

Zurück

10 Kommentare

# 1 von Tobias am 10.03.2007, 14:52 Uhr

Mit guten Beispiel vorangehend, habe ich Kubuntu auf dem Desktop-PC meines Vaters installiert. Er kommt damit gut zurecht und stellt damit den Beweis, dass Linux sehr wohl für den normalen PC-Benutzer einsetzbar ist.
"Schuld" für den Betriebssystem-Wechsel war übrigens Windows-XP, das bereits seit langem Ärger mit dem gemischten Einsatz von RAID- und IDE-Festplatten machte und dann auch noch seit einem WGA-Authentifizierungs-Upgrade den validen XP-Key meines Vaters als ungültig einstufte und ihn von Updates ausschloss. Nach diesen absolut ungerechtfertigten Aktionen seitens Microsoft sowie mehreren Stunden Zeit+Arbeit meinerseits, diese Probleme zu beheben, war der Geduldsfaden für Windows gerissen. Microsoft hat nun seine Zeit auf dem PC meines Vaters hinter sich und OpenSource-Software wird ihm alles bieten, was er braucht - und das ohne den vielen Ärger!

# 2 von Martin am 14.03.2007, 14:27 Uhr

Ich z.B. muss einfach arbeiten und kann nicht ewig rumdocktern. Bei mir muss es funktionieren und möglichst bequem sein, schließlich ist der Coputer ein Arbeitsgerät und nicht mein Leben. Bevor ich zu Mac OS X gewechselt bin habe ich auch Linux benutzt. Damals hatte ich noch Zeit zum tüfteln und auch Spaß daran, mein OS so zu gestalten wie ich es wollte. heute ist das wie gesagt anders. Und 1500 Euro zahle ich für diese Hardware gerne. Auspacken, anschalten und schon geht es los - und so ist es wirklich. Des Weiteren kenne ich keinen Hardwareanbieter, der einen so guten Support bietet wie Apple. Wenn etwas nicht stimmt und ich es nicht selbst hinbekomme gehe ich zum nächsten Appleladen und es wird behoben bzw ausgetauscht.
Wer seinen Computer natürlich nur zum Schreiben oder Surfen benutzt, wird mit Ubuntu sicher glücklich werden, solange er Treiber installiert bekommt bzw. jemanden hat, der ihm hilft. (Im Übrigen kostet die jew. aktuelle Version von OS X immer 129 Euro und keine 250. Eingeschränkte Versionen gibt es nicht)
Gruß,
Martin

PS: du solltest die Farbe des Cursors auf weiss stellen, das ist sonst wirlich anstrengend ...

# 3 von Tobias am 14.03.2007, 15:09 Uhr

Martin: Soweit ich es verfolgen kann, ist Apple einer der buggigsten Hardware-Hersteller überhaupt. Kein Frage daß ihre Designs wunderschön sind - ich verliebe mich auch immer wieder in ihre Notebooks. Aber dann erinnere ich mich an sich ablösende Display-Folien, ausfärbende Macbook-Gehäuse, auseinanderfallende Verlötungen im G5, iPod-Batterien mit einer Laufzeit von 25min. nach 2 Monaten Benutzung, explodierende Akkus + skandalöser Verschleierung sowie Fesselung der Kunden an ihre Software... Dann sieht das Macbook nicht mehr ganz so schön aus. Apple bekommt mein Geld jedenfalls nicht mehr.

Zu Ubuntu: Bei Linux auf dem Desktop hat sich im Jahr 2006 sehr viel getan. Schließlich tue ich auch wesentlich mehr als nur Schreiben mit meinem Notebook. Die Mediaplayer haben sich wirklich gemausert (VLC für Video, Amarok oder QuodLibet für Audio), Jokosher für Sound-Editing, Inkscape für Vektorgraphiken, GIMP für Pixelgrafiken (Vor anderthalb Jahren hätte ich noch jeden für verrückt erklärt der mir erzählt hätte, daß man GIMP als Photoshop-Ersatz wirklich nutzen kann!!).
Mein Notebook hibernated stabiler als unter WinXP und verbraucht dank gutem CPU/GPU-Clocking viel weniger Strom (Akkulaufzeit um fast 33% erhöht!). Und das alles funktionierte in Ubuntu Edgy Eft ohne tagelanges Basteln!

Ich hatte vor ca. 2 Jahren auch mal ein Debian - und ich weiß wie frustrierend Linux sein konnte! Aber die neuen Distros sind nicht mehr so - Freespire 2.0 macht echt einene guten Eindruck und die letzte Alpha von Ubuntu Feisty Fawn (ab Mitte April'07 erhältlich) sah auch extrem vielversprechend aus!

Ich glaube wirklich daran, daß sich Linux gemausert hat. Die Zeiten, wo jeder immer basteln musste sind vorbei - es gibt tatsächlich funktionierende Distributionen. Und es wird alle sechs Monate besser (Ubuntu Release Zyklus)!

Auch die Entwicklungen der letzten Zeit lassen dies durchscheinen: Die französische Regierung wechselt auf Linux (Ubuntu - soweit ich weiß!) und der Hardware-Hersteller Dell hatte auf seiner letzten Umfrage, was sie denn als Nächstes anbieten/verbessern sollten, "Vorinstalliertes Linux" auf Platz 1. Das alles kommt nicht von ungefähr!

Zur Cursor-Farbe: Ich weiß daß der Mac-Cursor schwarz ist - aber ich habe mit CSS keinen Einfluss auf die Farbe deines Cursors. Webseiten sollen ja nicht Kontrolle über Dinge haben, die der Benutzer selbst gewählt hat (target-Attribut, anyone? ;) ...) Evt. spiele ich mal mit dem Grau im Hintergrund ein wenig herum und mache es etwas heller.

Danke für den Hinweis wegen dem OSX-Preis - Hab es im Artikel entsprechend angepasst!

# 4 von Tobias am 29.04.2007, 11:24 Uhr

Kleines Update: Die "Information Week" hat einen sehr guten Artikel über einen Vergleich zwischen Ubuntu (7.04 - Feisty Fawn) und Windows Vista geschrieben. Dabei wurden beide Betriebssysteme auf drei verschiedenen Hardware-Setups installiert und gängige Arbeitsschritte im Alltag und dafür nötige Software miteinander verglichen.
Zusammenfassendes Ergebnis: Ubuntu ist auf dem richtigen Weg und bietet mittlerweile durchaus eine ernstzunehmende Arbeitsumgebung auf verschiedensten Systemen. Probleme machen Linux aber immer noch diejenigen Hardware-Hersteller, die weder Linux-Treiber noch Spezifikationen zum Nachbauen solcher Treiber für ihre Hardware liefern und damit ihre Produkte dem Linuxmarkt nicht erschließen. Besondern exotische Kombi-Geräte wie Drucker-Scanner-Kopierer-Fax-Telefon Kombinationen könnten unter Linux ggf. nicht funktionieren. Windows Vista böte hingegen eine Art und Weise von "Rundum-Sorglosigkeit" an die Ubuntu noch nicht heranreicht. Leider kann der volle Genuss von Vista jedoch erst auf HiEnd-Hardware erreicht werden, wohingegen Ubuntu wesentlich moderater mit Resourcen umgeht.
Den vollen Artikel findet ihr hier: http://www.informationweek.com/news/showArticle.jhtml?articleID=199201179 (Englischsprachig)

# 5 von erich am 16.08.2007, 18:24 Uhr

Ich habe nicht alles gelesen aber ich will auch mal mein statement abgeben.
Ich hab 5 Jahre ungefähr Windows benutzt
und ich will nicht wissen wie oft ich schon Probleme damit hatte.
Wie oft ich mein rechner schon formatiert habe weil alles gesponnen hat.
Mittlerweile ist mein Mac 1 Jahr alt.
Bin umgestiegen aber nur weil mein Großcousin in Pforzheim (Baden Württemberg)
ein Laden aufgemacht hat. Mac?s und I-Pods. Das ist was ganz anderes.
Mag sein das Windows den Weltmarkt beherscht
aber nur weil Steve Jobs ein großen Fehler gemacht hat, sonst wär das andersrum.
Ich bin froh das ich umgestiegen bin, den es ist alles so viel einfacher.
Mein Großcousin kriegt sogar Anrufe in denen er ihnen etwas erklärt
und die sind erstaunt das das so einfach ist.
Als windows user haben die viel zu kompliziert gedacht, das muss man sich mal geben.
Ich freue mich schon tierisch auf leopard.
Klar wird es am Anfang Bugs haben und die Programme wie Vlc und Icq
müssen darauf angepasst werden, doch zum Glück lang nicht so lang wie bei windows.
Deswegen auch die e-mail. ist mir grad so eingefallen als ich den mac gekauft hab

# 6 von seppi am 22.09.2007, 16:24 Uhr

Ich hab zwar einen Mac und würde ihn auch nie mehr weggeben aber
ich kann mir deiner meinug nur anschließen
und würde euch ubuntu empfehlen!!

# 7 von Tobias am 26.10.2007, 12:47 Uhr

Nach einigen Verzögerungen - u.a. wegen eines Appleeigenen Telefons ;) - ist nun heute die nächste OSX-Version, Mac OSX Leopard erschienen.

Nicht zu vergessen, vor 8 Tagen ist auch die neueste Ubuntu-Version 'Gutsy Gibbon' veröffentlicht worden!

# 8 von Reverent am 10.01.2008, 00:23 Uhr

Oh man wenn ich mir hier die meinungen eingeschweisster Mac fans wieder mal durchlese, könnte man sagen mir wird schlecht!
Jedes Betriebssystem hat seine Makken und Tükken, aber auch Vor-und Nachteile. Ich selber benutze als HomePC einen Windows-PC mit Vista und zusätzlich eine VM-Ware mit Ubuntu (OpenSource). Für die Uni brauchte ich dann noch ein Notebook was sehr Mobil ist, lange Akkulaufzeit hat und habe mir hierfür ein Macbook gekauft. Im endeffekt gabs dafür aber nur zwei Gründe, nämlich die Größe und der Studentenpreis.
Ich muss aber sagen, dass ich Teilweise lieber an meinem PC arbeite als an meinem Macbook.
Probleme mit nicht kompatiblen Programmen für Vista wie hier teilweise beschrieben habe ich nie gehabt! Alles läuft wunderbar! VPN Client für Uni installiert kein Thema...Netzlaufwerk verbunden kein Thema unter Vista. Arbeite jetzt mitlerweile seid nem Jahr mit Mac OSX aber ich kriegs nicht auf die Kette das Uninetzlaufwerk herzustellen, wobei es ja SOOOO einfach soll!

Meiner Meinung nach sind die Probleme die mit Windows auftauchen zu 70-80% Userfehler. Alleine wieviel Leute ich kenne die einfach ein Programm löschen anstatt es zu deinstallieren, was der gleiche arbeitsaufwand ist.
Milliarden an Programmen einfach mal installieren die garnicht notwendig sind und somit den rechner einfach nur zumüllen (was übrigens auch bei einem mac geht).

genauso kann ich nicht verstehen wie sich viele Leute über die Hardware der Windows PC´s aufregen und sooo schwärmen von der MacHardware. Meine Mocbook platte hat sich schon 2 mal verabschiedet. Die displayverkleidung hat sich gelöst und eine Schraube für die Displayhalterung hat komischerweise gefehlt! Das ganze hat auch noch 4 Wochen gedauert bis ich mein Book zurück hatte! Bei Dell wäre es schneller gegangen!(Nur als kleines Beispiel)

Desweiteren regt mich der dauerhaft vergleich auf und die aussagen Microsoft hat das geklaut und dies geklaut! Also wenn man es genau betrachtet hat Apple dann alles von Linux geklaut!
Spaces = Konsolen
Dateisystem gleich
Verzeichnisstrukturen gleich
Benutzersteuerung gleich
Luafwerke mounten gleich
usw.

Meiner Meinung nach kann man es nicht wirklich vergleichen! Und schon garnicht die Bedienfreundlichkeit! Ich könnte dafür schwören wenn ich meine Eltern vor mein MAcbook setze dass diese garnichts wissen würden was sie machen müssten um ins Internet zu kommen!

Aber gut, das Thema wird schon seid Jahren diskutiert und wird auch immer weiter diskutiert!Wollte auch nur mal eben meinen Senf dazu abgegeben auch wenns ein wenig durcheinander geraten ist! :P

Greetz Revy

# 9 von Tobias am 10.01.2008, 13:35 Uhr

@ Revy:
Mich interessiert, ob du denn aktuelle Linux-Distributionen (z.B. Ubuntu oder OpenSuse) für vergleichsweise einfach zu bedienen hälst?

# 10 von Olaf am 22.02.2008, 23:37 Uhr

Man sollte den Hype nicht mitmachen und sich nur für ein System entscheiden.Ubuntu hat die Nase etwas weiter vorn denke ich.



Kommentar-Formular

Name:

E-mail oder URL:
(Optional)