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Google trotz Privatsphäre

Sehr interessant! Auch die Arbeit, die du dir gemacht hast. Allerdings werde ich das Favicon nicht verwenden, damit ich Scroogle nicht mit Google...
- isinkwa
Google trotz Privatsphäre

Ich nutze Scroogle mit Deiner hier beschriebenen Lösung jetzt seit ca. 2 Wochen fast ausschließlich - tolle Arbeit, spätestens mit...
- Till
25C3: Feindpropaganda

Du hast Recht, der Otto-Normal-Zeitungsleser kümmert sich nicht um eine vieldeutige Interpretation des Titels einer "Freak-Veranstaltung". Aber...
- Till
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Von Fotos zu Widescreens

Hund im Park SquareWer für Freunde, Kunden oder sich selbst Widescreen-Fotos benötigt, steht oftmals vor dem Dilemma, dass die verfügbaren bzw. vorgegebenen Fotos nicht wirklich einfach in ein Widescreen-Format umwandelbar sind. Doch mit nur wenigen Schritten lassen sich hier schon große Erfolge erzielen - Mit der richtigen Herangehensweise.

Als Beispiel habe ich ein schönes Stockfoto von Stock.xchange gewählt. Es ist fast quadratisch und an sich ein sehr gut geschossenes Foto. Wir wollen nun versuchen, dieses Bild in ein Widescreen-Format zu bringen.

Anstatt zu versuchen, sehr schwer kachelbare / wiederholbare Elemente aus dem Hintergrund zu erzeugen, um diese dann zur Verbreiterung des Gesamtbildes zu benutzen, werden wir einen anderen Weg verfolgen. Denn die Resultate bei gekachelten Bildern sind oftmals nicht zufriedenstellend: Wer nicht grade mehrere Stunden Zeit zur Verfügung hat und gute Fähigkeiten in der Bildbearbeitung besitzt, wird kaum zu einem Resultat kommen, das einen Laien überzeugen könnte.

Es besteht eine Möglichkeit, grade bei solchen Bildern wie im Beispiel gezeigt, innerhalb von 4-5 Minuten zu einem Ergebnis zu kommen, welches das Orginalbild an Qualität mindestens erreicht - wenn nicht sogar übertrifft. Dafür braucht ihr ein Bildbearbeitungs-Programm wie Photoshop oder den GiMP.

Zuerst öffnet das zu bearbeitende Bild. Markiert nun das gesamte Bild, kopiert es in die Zwischenablage und öffnet ein neues Bildwerk, das zwar die selbe Höhe, aber mindestens die doppelte Breite an Pixeln hat. Fügt das Bild aus der Zwischenablage nun auf einer eigenen Ebene im Dokument ein. Damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen.

Nehmt nun das rechteckige Auswahl-Werkzeug (Fortgeschrittene können auch das manuelle Auswahl-Werkzeug benutzen). Nun markiert den Hintergrund links neben dem Hauptmerkmal des Bildes - Hier im Beispiel also den Park links neben dem Hund. Kopiert die Auswahl in die Zwischenablage und fügt sie sofort wieder auf einer eigenen Ebene ein.

Hund im Park - In BearbeitungJetzt geht zu den Dimensions-Einstellungen der neuen Ebene und verbreitert / verzerrt diese um ca. +100% in der Breite. Beachtet dabei aber, dass die Höhe nicht automatisch mit vergrößert wird - Bei vielen Bildbearbeitungsprogrammen ist dies voreingestellt. Hattet ihr also z.B. eine Ebene von 500 Pixeln Breite und 1000 Pixeln Höhe, dann solltet ihr nun eine quasi quadratische Ebene von 1000 Pixeln Breite und immer noch 1000 Pixeln Höhe haben.

Nun positioniert ihr den rechten Rand der Ebene pixelgenau an der Stelle, wo ihr eben den rechten Rand des rechteckigen Markierungswerkzeugs angesetzt hattet. Verfahrt dann mit der Seite rechts neben dem Hauptmerkmal des Bildes (dem Hund) genauso.

Am Ende habt ihr also die Seiteteile links und rechts neben dem Hauptmerkmal des Bildes um jeweils ca. 100% verbreitert und pixelgenau an den entsprechenden Innenrändern positioniert. Fasst nun alle Ebenen des Bildes zu einer einzigen Ebene zusammen und schneidet die evt. übrig gebliebenen Ränder, die nicht zum Foto gehören, ab.

Hund im Park WidescreenAls finalen Schliff könnt ihr nun noch einen Verschärfungsfilter über das Gesamtbild laufen lassen, um den nun ziemlich verzerrten Seitenteilen links und rechts etwas mehr Kontur zu verschaffen. Gerade beim Gras im Vordergrund des Beispielbildes hier wirkt dies Wunder. Das Endresultat des Beispielbilds könnt ihr hier neben betrachten.

Mehrere Leute, denen ich derart bearbeitete Bilder gezeigt habe, erfreuten sich an den "tollen Schärfe / Unschärfe Effekten", die ich offebar auf das Bild appliziert hätte. Sie sind jedoch nichts weiter als das Nebenprodukt der beschriebenen Umwandlung eines Fotos zum Widescreen-Format. Schön, wenn aus der Not eine Tugend wird!

Geschrieben am 11.06.2008

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