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Youtube-Video Sperren umgehen

Danke ihr seit echt klasse ;)
- René
Youtube-Video Sperren umgehen

@Irena et al: Es freut mich riesig, dass hier im Kommentarbereich des Artikels wirklich fähige Leute helfen. Danke dafür!
- Tobias
Zensur ohne Wenn und Aber

@rockydrummer: Ich habe den korrekten Link mal aus den Eingeweiden der alten CCC-Seite herausgesucht (durch den Relaunch von ccc.de finden sich NOCH...
- Tobias
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Totgesagte leben länger

IEVielerorts springen den nichts ahnenden Website-Besucher zur Zeit Meldungen an, ihr Internet Explorer 6 sei ein ganz furchtbarer Browser & man möge sich doch bitte einer besseren Software bedienen: Einmal mehr versucht eine Bewegung, dem alten IE6 endlich den Gar aus zu machen.

Ich selbst habe schon in treuer Tradition der Erbschuld ganze Familien der Internet-Explorer Entwickler bis zur 3. Generation verflucht. Auf privaten Websites habe ich Beutzern des IE6 auch gerne schon mal bei Aufruf der Seite direkt zu einer Initativseite zur Abschaffung dieses Browsers weitergeleitet - oder ihnen direkt Firefox zum Download angeboten.

Ich kann also mit Fug & Recht behaupten, nachvollziehen zu können, warum Web-Developer und sonstige Web-Affine gerne den Tod des IE6 erleben wollen: IE6 schränkt uns als Developer in bestimmten Bereichen ein und vielen weiteren Bereichen erfordert er wegen seiner schlechten Engine extra Aufmerksamkeit für Layout-Hacks oder Javascript. Auf Kostenvoranschlägen für Kunden ist die Zeit, die man garantiert immer brauchen wird, um IE6-Kram zu fixen, den man nicht vorhersehen konnte weil IE6/Trident so unglaublich schlecht programmiert ist, mittlerweile eine feste Position.

Aber führen Initativen wie der aktuelle "IE Death March" tatsächlich zum Ziel? In den Äußerungen zu "Warum das mit dem Krieg gegen den IE6 nichts wird" wurde es schon erkennbar und HacktheNet bringt es auf den Punkt: So sehr wir auch den IE6 verdammen mögen - Wir als Web-Developer können die Realität nicht ignorieren, dass besonders im Business2Business-Bereich der IE6 noch immer Konjunktur hat und die schlechte Programmierung von Intranet-Interfaces auch dafür sorgt, dass sich daran nicht allzu schnell etwas ändern wird.

Lustige Warnmeldungen, Redirects, Anti-IE-Propaganda usw. auf privaten Seiten sind eine Sache - Jedoch erfordert der Markt von uns als Web-Developern die nötige Professionalität, in der richtigen Situation zu erkennen, wann Kompabilität für IE6 auch 2009 noch angebracht & notwendig ist. Wir erweisen unseren Kunden einen Bärendienst, wenn wir sie wegen unserer eigenen Überzeugungen in die neuesten Auswüchse der Browserwars einbeziehen.

Geschrieben am 10.03.2009

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