Seit heute, dem 08. August 2007, könnt ihr nun unter www.dell.de/ubuntu Dell-Hardware mit vorinstalliertem Linux kaufen. Erst einmal gibt es einen Desktop-PC inklusive schickem 19-Zoll Monitor sowie ein Inspiron-Notebook zum Kauf. Wenn sich diese gut absetzen (was sie bereits in der Vergangenheit getan haben) dann wird Dell die Angebotspalette für Europa erweitern.
Wer sich nun sorgt, dass 2 verschiedene Systeme nicht grade eine große Auswahl ermöglichen, hat offenbar noch nicht bei Dell gekauft: Bei den Systemen handelt es sich um Grundkonfigurationen, die ganz nach euren Belieben (und nach der Kapizät eurer Geldbörse) umgebaut und geupgradet werden können. Außerdem spricht auch Dells Umweltpolitik für einen Kauf bei ihnen: Ihre Produktion läuft nach strengen Reglementierungen, die möglichst keine umweltschädliche Materialien zulassen - Ganz im Gegensatz zu Apple. Außerdem pflanzt Dell auf Wunsch für jeden Kauf einen Baum - so kann man den Punkt "Baum pflanzen" von der eigenen Lebens-ToDo-Liste auch gleich streichen... und die omnipräsente Klimaerwärmung auch gleich bremsen! Einfach toll!
Wer Dell-Produkte nicht sexy findet, aber trotzdem auf vorinstalliertes Linux mit voll funktionsfähiger Hardware nicht missen möchte, kann sich ebenfalls freuen: IBM ... äh ... Lenovo... bringt nun die hübschen (aber verflucht teuren) Thinkpads mit vorinstalliertem SUSE-Linux (das ja bekanntlich Novell gehört) raus. Ich gehöre hier jedoch der Fraktion an, die sich beschwert, warum es nicht Ubuntu-Linux wie bei Dell werden konnte...
Was darf es denn für euch sein? Ein selbst angepasster Dell mit Ubuntu, ein Thinkpad mit Suse oder doch lieber kein Linux-Rechner?
Geschrieben am 08.08.2007




Für die Neugierigen: Seit der Implementierung der Botquestion-Funktion in meinem CMS BeautifyWeb und damit auch diesem Blog ist kein einziger...
- Tobias