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Youtube-Video Sperren umgehen

diese trick funktioniert schon lange nicht mehr bei Videos mit Urheberrechten. "This video contains content from Sony Music Entertainment. It is no...
- pj
Youtube-Video Sperren umgehen

funktioniert nicht ganz... wenn ich nach aufrufen der Seite nach Anleitung den Play-butten drücke kommt wieder --> video nicht verfügbar...
- GoonDesert
Multi-Columns für Jedermann

Bisher hat sich diesbezüglich zumindest noch nichts gravierendes getan. Man findet es zwar sproradisch auf der ein oder anderen Seite, ansonsten...
- Webstandard-Team
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Mindestens 6 Schläge gegen die Freiheit

Polizeigewalt bei der Demo FSA09Auf der Demonstration "Freiheit statt Angst" am Samstag, den 12.09.2009 ist gewaltsames Vorgehen von Polizisten gegen friedliche Demonstrationsteilnehmer dokumentiert worden: Insbesondere das Video "fsa09-043.mp4" (236.7MB) zeigt deutlich die verschiedenen Aggressoren beim Tathergang. In einer Galerie aus extrahierten Video-Frames lässt sich das Geschehene nun Bild für Bild betrachten.

Das gewalttätige Vorgehen mehrerer Polizeibeamter am Rande der Großdemo "Freiheit statt Angst" wurde den letzten zwei Tagen bereits von vielen (teils ehemaligen) Nachrichtenmagazinen behandelt: Unter ihnen Der Spiegel, die TAZ, Heise.de, Gulli, N-TV, Die Welt und sogar die BILD. Die vollständigste Berichterstattung über die Geschehnisse rund um die Demonstration findet man bei Netzpolitik.org und auf Fefes Blog, der zuerst auf die Aufzeichnungen der Polizeigewalt hinwies.

Aufgrund der hohen Presseresonanz auf das Bekanntwerden dieses Vorfalls gab es noch am Sonntag eine Pressemitteilung der Polizei, in welcher der Vorfall zwar erwähnt, jedoch nicht deckend mit Augenzeugenberichten dargestellt wird. Durch die hohe mediale Aufmerksamkeit und die Nähe zur Wahl wurden sehr schnell Ermittlungen der Polizei in den eigenen Reihen begonnen. Inzwischen gibt es auch eine Stellungnahme der juristischen Vertretung des Opfers dieser Polizeigewalt.

Die Organisatoren der eigentlich sehr positiv verlaufenen Demonstration "Freiheit statt Angst" kritisieren in ihrer Pressmitteilung das überharte Vorgehen der Polizei. Der Chaos Computer Club forderte in einer Pressemitteilung als Reaktion auf diesen und ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit eindeutige Personenidentifikationsnummern für Polizisten bei Einsätzen, um eine vollständige Aufklärung solcher Fälle von überharter Gewaltanwendung zu gewährleisten.

Das Video, das mittlerweile zum Hauptaugenmerk des Zwischenfalls geworden ist, findet sich mittlerweile auf verschiedenen Video-Plattformen und auch in den ausländischen Nachrichten. Hier eine Version des Videos auf Vimeo:

freiheit statt angst / freedom not fear - demo 12.09.2009 from Gerd Eist on Vimeo.

Eine HD-Version des Videos (236.7 MB) kann hier heruntergeladen werden. Um die im Video doch teils sehr schnellen Bewegungen besser erkennbar zu machen, findet Ihr hier eine Bildergalerie mit 46 extrahierten Einzelframes aus dem Video, sowie Beschreibungen des Geschehenen.

Insgesamt lässt sich nicht nur, wie z.B. bei Spiegel Online berichtet, ein Aggressor und ein Schlag, sondern 2-3 Aggressoren aus den Reihen der Polizei ausmachen, die nicht weniger als sechs Schläge gegen mindestens zwei Demonstranten ausführen.

Eine Randbemerkung: Nach Bekanntwerden eines Todesfalls durch Gewaltanwendung der britischen Polizei bei G20-Demonstrationen ist die Konsequenz der englischen Regierung, ein Gesetz zu erlassen, laut dem Polizisten bei Demonstrationen u.ä. nicht mehr fotografiert oder gefilmt werden dürfen. Bei einer solchen Gesetzgebung wäre eine Aufklärung, wie sie im Falle der exzessiven Gewaltanwendung seitens der Polizei im Rahmen der Demonstration "Freiheit statt Angst" angestrebt wird, unmöglich. Ob es noch lange dauert, bis die deutsche Bundesregierung auf eine ähnliche Idee kommt?

Geschrieben am 15.09.2009

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