In Hessen ist im großen Stil nun mit Wahlcomputern gewählt worden. Der CCC hat in seiner Aktion "Hacker zu Wahlbeobachtern" Mitglieder als Wahlbeobachter entsandt, um den Ablauf der Wahl am Computer zu kontrollieren, da Wahlcomputer schon vor ihrer Einführung in Deutschland einen extrem fragwürdigen Ruf genossen und als unsicher galten. Was es in Hessen zu sehen gab, konnte diesen Ruf auch nicht aufbessern.Lokalpolitiker warnen vor dem CCC, Wahlcomputer lagern vor der Wahl 24h in den Räumlichkeiten von zu wählenden Politikern, Wahlbeobachtern wird mit "Sie haben hier gar keine Rechte!" der Zugang zum Wahlbüro verweigert und in mehreren Fällen funktioniert zu bestimmten Zeiten der Wahlcomputer nicht, so dass ein ausgeglichenes Wahlergebnis nicht gegeben sein kann.
Dies und mehr ereignete sich in Hessen, nachdem der CCC es nicht geschafft hatte, den Einsatz von Wahlcomputern bei der Hessen-Wahl gerichtlich verhindern zu lassen. Andere Staaten, unter anderem die sonst immer nur belächelten Niederlande, haben bereits verstanden, dass Wahlcomputer gefährlich, unzuverlässig und unvorteilhaft sind. Ihr Einsatz in Deutschland hat also viel mehr politische als zweckmäßige Gründe.
Wegen der großen Fehler in den Vorbereitungen zur Hessen-Wahl und wegen diverser Probleme während der Wahl erklärte der CC das Wahlergebnis in Hessen als quasi ungültig. Ein Lokalpolitiker sah sich durch die Aktion des CCC verunglimpft und erwägt eine Klage - Nach derart katastrophalem Verhalten der Politiker Hessens bezüglich der Wahlcomputer nicht das richtige Signal.
Geschrieben am 05.02.2008




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