Eine Sache hat sich seit meiner letzten Untersuchung von Twitter und dessen erzeugten Meinungsbilds im Netz nicht geändert: Es gibt immer prozentual gesehen immer noch genau so viele Menschen, die Twitter lieben wie Menschen, die Twitter hassen. Frei nach "Love me or hate me - It's still an obsession" und der Tatsache, dass sich die Gesamtmenge der Menschen, die positiv oder negativ auf Microblogging aufmerksam geworden sind, erhöht hat, muss man den Jungs&Mädels von Twitter immerhin eine gute PR zugestehen.
Essen. Schlafen. Twittern. Das sind laut Werbeslogan die Kerninhalte der Twitterer-Gemeinde. Interessant dabei ist das völlige Fehlen von Nachforschen oder Nachdenken, bevor die nächste Twitter-Nachricht veröffentlicht wird. Hier ist die unliebsame Wahrheit enthalten. Exemplarisch sei dazu angefügt, das eine der beliebtesten Twitter-Nachricht im Englischsprachigen Raum "Dieses Pickelchen sieht seltsam aus und riecht komisch" ist. Natürlich adaptieren viele der sog. Microblogger diese Nachricht wegen ihrer Komik - Aber ist gerade dies nicht ein Zeichen, dass sie im Grunde nichts Wichtigeres zu vermelden haben, das den Vorzug vor solch einer humorösen Platzhaltermeldung erhalten sollte?
Um die Inhalte des Twitter-Nachrichten-Wirrwarrs auf den Punkt zu bringen, habe ich mich an Slipkots erstem, viel diskutierten Albentitel "Mate. Kill. Feed. Repeat" orientiert. Praktischerweise passt dieser perfekt als Konter auf das absurde "Eat. Sleep. Tweet" des Werbe-Shirts. Mit ein wenig Anpassung und einiger Zeit in Pixel- und Vektor-Grafikprogrammen enstand somit ein recht bösartiges Wallpaper gegen das Twittern. Wie immer dürft Ihr damit machen, was Ihr möchtet: Eine hochauflösende Version als JPG gibt es ebenso wie ein Archiv mit allen Quelldateien zur Weiterbearbeitung.
Geschrieben am 20.06.2008




Sehr interessant! Auch die Arbeit, die du dir gemacht hast. Allerdings werde ich das Favicon nicht verwenden, damit ich Scroogle nicht mit Google...
- isinkwa