Dell und Canotical - der kommerzielle Sponsor hinter Ubuntu Linux - sind nun eine offizielle Kooperation eingegangen. Dabei liefert Canotical das technische Know-How, um Dell zu gewährleisten, daß sie guten Kundensupport für das Linux-Betriebssystem bieten können. Dell offeriert dabei verschiedene mögliche Support-Stufen.
Ubuntu, das bereits zu einem der besten Produkte 2007 gewählt wurde, wird von nun an auf drei Hardware-Setups von Dell ausgeliefert: 2 Desktops und einem Laptop. Dabei wird das Betriebssystem komplett vorinstalliert mit den nötigen Treibern ausgestattet - Natürlich werden hierbei nach Möglichkeit die OpenSource-Varianten der Treiber eingesetzt, um den Geist der OpenSource-Software zu wahren. Dell verbaut in ihren Geräten ohne Ausnahme Geräteteile, die unter Ubuntu problemlos funktionieren - so gehört der nachgesagte Ärger mit Hardware unter Linux endgültig der Vergangenheit an.
Nicht nur performancetechnisch und ethisch kommt Ubuntu den Dell-Kunden nun zugute - es spart auch noch bares Geld: Systeme, bei denen der Kunde sich für Linux anstatt Windows entscheidet, sind um mehr als den Preis einer OEM-Windows Version günstiger.
Nachdem mehr und mehr Hardware-Hersteller dafür bekannt werden, ihre Kunden in einer Form von Abhängigkeit von Support u.ä. zu binden und dabei vor allem an die eigene Geldbörse denken, ist es schön zu sehen, daß ein Hersteller von der Größe von Dell sich tatsächlich um die Wünsche der Kunden kümmert und qualitativ hochwertige Angebote erstellt anstatt vor der Herausforderung Linux zu fliehen oder das freie Betriebssystem sogar unrechtmäßig als Ausrede zu nutzen, keinen Support für defekte Hardware mehr anbieten zu müssen.
Mich persönlich spricht Dell des Weiteren wegen der hohen Modularität ihrer Laptops an: Man kann beim Kauf problemlos viele verschiedene Komponenten des Rechners austauschen und durch andere ersetzen. So kommt man dem eigenen Traum-Laptop schon verdächtig nahe! Außerdem hat Dell eine äußerst transparente Umweltpolitik als Unternehmen. Auf Wunsch pflanzen sie für den Kunden sogar einen neuen Baum - finanziert vom Preis des erworbenen Rechners. Von derart vorbildlicher Umweltsorge können Umweltsünder wie Apple noch viel lernen!
Geschrieben am 27.05.2007




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- Markus