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Das gewisse Quentchen Ethik

Holiday Inn Dresden"Unternehmen sollten eine gewisse Ethik haben" meint Johannes Lohmeyer, Geschäftsführer des Holiday Inn Dresden. Auf Grund dieser Überzeugung warf er auch gleich zwei NPDler aus seinem Hotel wieder hinaus. Schließlich "solle man sich genau überlegen, mit wem man Geschäfte macht".

Auf die Buchung des NPD-Fraktionschefs sowie die eines seiner NPD-Kollegen reagierte Lohmeyer mit einem Brief, den er ebenfalls der Presse zukommen lies. In diesem ließ er die NPD-Politiker sehr deutlich wissen, dass sie in seinem Hotel nicht erwünscht seien.

"Sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze werden unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weitergeleitet. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben." Mit solch knackigen Sätzen buchsierte Lohmeyer die NPD-Politiker geohrfeigt aus seinem Hotel.

Lohmeyer könne es desweiteren weder seinen Mitarbeitern zumuten, die NPDler zu bedienen, noch den anderen Hotelgästen zumuten, ihre Anwesenheit zu ertragen.  Er könne es außerdem nicht nachvollziehen, dass die NPD ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen zu bevorzugen scheint.

Es ist schön zu sehen, dass selbst namhafte Unternehmen ab&zu noch eine gewisse Ethik an den Tag legen - Selbst wenn diese in diesem Fall eher von der Person Lohmeyers als von der tatsächlichen Hotelführung vertreten wird. Gratulation, Herr Lohmeyer!

(via freiepresse.de)

Geschrieben am 24.10.2007

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1 Kommentare

# 1 von Tobias am 04.11.2007, 21:16 Uhr

Unter http://npd-barnim.de/blog/index.php/2007/11/02/mit-einem-laecheln-ueber-ihre-zivilcourage/ hat nun der offenbar in seiner bräunlichen Ehre gekränkte NPD-Fraktionsscherge Holger Apfel kindisch nachgetreten und Herrn Lohmeyer beleidigt, die jüdische Gemeinde in Dresden als Schmarotzer dargestellt und die Pressemeldungen zu Lohmeyers Tat als gleichgeschaltet bezeichnet.

Wenn in diesem Staat jemals eine Partei die Presse gleichgeschaltet hat, Herr Apfel, dann war das die NSDAP - Ihr großes Vorbild, Herr Apfel. Und wenn in diesem Staat eine Gruppierung ein Schmarotzer ist, Herr Apfel, dann ist das der Großteil Ihrer NPD-Wählerschaft, die meist Sozialhilfeempfänger sind. Das Splitter/Balken-Gleichnis ist offensichtlich an Ihnen vorbeigerauscht, Herr Apfel - wie scheinbar so vieles in unserem Bildungssystem. Sonst wüssten Sie mit Ihrer Lebenszeit auch Besseres anzufangen, als NPD-Scherge zu werden.

Mir fallen z.Z. viele böse Witze über "in den sauren Apfel" beißen ein - einfach unglaublich! Aber statt all die aufzuschreiben, empfehle ich Ihnen, Herr Apfel, einfach einmal http://volkerstruebing.wordpress.com/2007/09/21/klos-und-spinne-teil-7-blos-gut-dass-nazis-bose-sind/
zu schauen - Falls Sie zwischen Unsinn erzählen, Postkarten malen und Ihren Schäferhund Gassi führen Zeit dazu finden!



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